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Tahini Granola


Es gibt Dinge, die dürfen in keinem Küchenschrank fehlen.  Salz zum Beispiel. Ich meinte das eigentlich als Witz, aber dann merkte ich wie ärgerlich es doch wäre, wenn man gerade Spaghetti kochen will und merkt, dass kein Salz da ist... Da wären wir gerade beim nächsten: Pasta. Und gleich nach Pasta kommt Pelati. Dann Zwiebeln und Knoblauch. Reis. Dann Mehl. Ok, ich denke meine Liste könnte ins Unendliche wachsen (was sehr der Realität entsprechen würde, wenn man unseren Küchenschrank betrachtet. Er platzt aus allen Nähten). 

Etwas anderes, dass nicht fehlten sollte, ist Granola. Granola ist ein Lebensretter. Einerseits verschafft es einem einen romantisch, rustikalen Start in den Tag. Als sässe man in seinem Sommerhaus inmitten eines wilden Gartens. Als schiene die Sonne durch das Küchenfenster. Als wäre es der erste Tag der Sommerferien. Wenn man in Wirklichkeit an einem grauen, verregneten und kalten Tag noch schnell schnell etwas frühstückt um dann schnell schnell zur Arbeit zu gehen. Genauso ein Lebensretter ist es, wenn man Abends spät nach Hause kommt. Denn Frühstück zum Abendessen find ich genial (vor allem nach dem Training) (okay, jeden Tag will ich das auch nicht, aber ab und zu). Jedenfalls kommt der Tag an dem der Granolavorrat zur neige geht. Und dann macht man am besten gleich neues, nicht dass man noch in die unangenehme Situation kommt, eine Schale mit Joghurt bereitzustellen, um danach nach dem Granolaglas zu greifen, nur um festzustellen, dass es leer ist... Wobei wir wieder am Anfang der Geschichte wären. 


Granolarezepte kann es nicht genug geben. Etwas gutes daran ist, dass wenn du einmal ein Grundrezept hast, kannst du es nach Lust und Laune variieren. Und ich will dich wirklich dazu ermuntern, deine eigene Lieblingsmischung zu finden! Man kann eigentlich nichts falsch machen (ausser man vergisst es im Backofen). Ich benutze gerne viele verschiedene Samen und Kerne, um eine breite Palette an Nährstoffen zu erreichen. Mittlerweile ist mein Küchenschrank auch sehr ausgebaut (sprich, ich habe eh immer alles mögliche zu Hause), dass dies für mich auch keine grosse Sache mehr ist. Aber ich verstehe gut, wenn du nicht so viele verschiedene Vorräte zu Hause hast und vielleicht auch nicht alles kaufen möchtest. Falls dem so ist, lass einfach etwas weg und erhöhe die entsprechende Menge bei etwas anderem. So einfach ist das. Und noch etwas bevor wir beginnen: Es gibt viel, sehr viel Granola mit diesem Rezept (ich will ja nicht gleich nach zwei Tagen neues machen müssen!). Ich habe überlegt die Menge hier zu halbieren, mich aber dann dagegen entschieden, denn wer will nicht ein riesiges Glas Granola zu Hause? Und falls du doch nur weniger haben willst: mach einfach die Hälfte. So, nun sind wir denke ich bereit für das Rezept. Los gehts!  


ZUTATEN

Die Trockenware:

- 500g Haferflocken

- 100g Sojaflocken

- 100g Kürbiskerne

- 100g Leinsamen

- 100g Mandeln, grob gehackt

- 70g Sonnenblumenkerne

- 50g Chiasamen

- 50g Hanfsamen

- 50g Sesam

- 20g Amaranth, gepufft

 

Das Flüssige: 

- 50g Tahini

- 40g Honig

- 20g Kokosöl (ca. 2 EL)

- 200g Wasser, lauwarm

 

Die Garnitur: 

- 80g Rosinen

- 80g getrocknete Aprikosen

- 50g getrocknete Datteln

ZUBEREITUNG

1. Heize den Ofen auf 180° vor.

Mische alle Trockenwaren in einer Schüssel.

 

2. Mische Tahini, Honig und Öl mit lauwarmen Wasser. Sie sollen sich gut darin auflösen. Gib es zu den Haferflocken und vermische alles gut. Kippe die Mischung auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech (ein grosses), streiche es gut aus und drücke die Masse etwas an.

 

3. Backe das Granola 20-30 Minuten. Behalte es im Auge und rühre alle 10 Minuten um. Das Granola soll gleichmässig leicht gebräunt sein. Denke daran, dass es ein bisschen schneller geht, wenn du eine kleinere Menge auf dem Blech hast.

 

4. Wichtig zu beachten ist auch, dass das Granola erst richtig knusprig wird, wenn es abgekühlt ist. Also richte dich nach der Farbe und deinem Bauchgefühl. Ich das Granola gleichmässig gebräunt, mische es ein letztes mal und stell den Ofen aus, dann lässt du den Ofen einen Spalt offen und lass das Granola dabei langsam fertig trocknen und auskühlen. Hast du angst, dass der Ofen noch zu heiss ist, lass einfach die Ofentür einige Minuten ganz offen. Ich finde, dass dies eine gute Methode ist um das Granola ganz durchzutrocknen, ausserdem ist es einfacher wenn nicht ein Riesen Blech die halbe Küche verstellt (und keine Katzen auf die Idee kommen können ein bisschen zu knabbern).

 

5. Sobald das Granola ausgekühlt ist kannst du die Trockenfrüchte dazugeben. Schneide die Aprikosen in feine Streifen und zerkleinere die Datteln. Vermische alles gut. Bewahre das Granola luftdicht verpackt auf.  





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